Abmahnung wegen Filesharing

Die Abmahnung wegen Lizenz- oder Urheberrechtsverletzung in Online-Tauschbörsen kommt in der meistens nicht von dem Abmahnenden selber, sondern stattdessen von sogenannten „Abmahnkanzleien“, welche die Verstöße gegen das Urheber- und Lizenzrecht auf diese Weise ahnden. Für solche Anwaltskanzleien ist es ein sehr lukratives Geschäft, denn so zahlen eine Menge erschrockene Bürger den geforderten Geldbetrag ohne mit der Schulter zu zucken. Wenn man daran denkt, dass eine Kanzlei für jeden einzelnen Abgemahntem im besten Falle mehrere hundert Euro gewinn macht und bei einer Klage auf die Herausgabe von Postanschrift und Namen beim Landgericht (LG) oft hunderte, wenn nicht tausende IP Adressen im Spiel sind, so kann man sich vorstellen, weshalb in diesem Moment so viele Abmahnungen verschickt werden. Davor wird eine Liquiditätsprüfung vorgenommen, um zu checken, ob sich eine Klage für die Kanzlei überhaupt lohnen kann. Tritt dieser Fall ein, so hat man kaum eine Möglichkeit den Forderungen entkommen. Hinter den Kanzleien stehen oft solvente Mediengiganten wie Constantin oder Sony und viele mehr. Die berühmtesten auf Abmahnung von Filesharing-Usernen spezialisierten Anwaltskanzleien der Republik, die auch regelmäßig Abmahnungen verschicken, sind Daniel Sebastian, Urmann & Collegen, Paulus und andere., Wer also Musik hören oder und Serien angucken möchte, muss jene entweder in Form einer CD / DVD erkaufen oder einen kostenpflichtigen Download tätigen. Zudem besteht die Möglichkeit, auf kostenpflichtigen Portalen ein Abonnement abzuschließen, damit man immerzu Zugriff auf eine riesige Datensammlung mit Filmen, Serien und / oder Musik hat. Dies ist folglich die rechtmäßige Version ,welche eben Geld kostet. Das möchten sich zahlreiche Benutzer dennoch gerne sparen und so haben die Filesharing Ebenen im Netz immer noch Hochphase. Die Rechteinhaber nehmen das selbstverständlich nicht einfach so hin und beobachten demnach die geläufigen Seiten und Anbieter. Entdecken diese den illegalen Upload, wird die IP Adresse des Computers und damit der jeweilige Standort ermittelt. Die Person, auf die die IP Adresse zugelassen ist, erhält in diesem Fall die Ermahnung von Waldorf Frommer oder eines anderen Anwaltbüros., Zur Ermittlung eines Verstoßes gegen das Lizenz- und Urheberrecht beauftragen die Lizenz- bzw. Urheberrechtsinhaber neben einer spezialisierten Ermittlungsfirma auch eine Abmahnkanzlei, die die Forderungen durchsetzen soll. Illusionen darf man sich hier nicht hingeben: Das Internet ist kein rechtsfreier und jeder einzelne Schritt kann nachvollzogen werden. Daher ist es für die ermittelnde Firma kein Problem, im Falle eines Uploads, insofern jener nicht unbeobachtet bleibt, die IP Adresse herauszufiltern. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Menge Abgemahnte aussagen, dass die Ermittlungen fehlerhaft seien, die Gerichte aufgrund von mangelnden Beweisen nicht anerkennen. Besonders wenn Kinder im Spiel sind sollten die betroffenen Elternteile ihre Rechner auf eventuelle Dateien prüfen, in den meisten Fällen werden sie auch fündig. In so einem Fall haben die Eltern bei einer vorangegangenen Belehrung ihrer Kinder nur Anwaltskosten zu tragen. Da es sehr wenige Abmahnungsfälle gibt, wo die Ermittlung einen berechtigten Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abmahnung zugelassen hätte, darf man sich besser nicht auf diese Art der Verteidigung verlassen. Ein erfahrener Anwalt kann alle Parameter kompetent prüfen und seinen Klienten einen guten Überblick ihrer Handlungsmöglichkeiten geben., Im Fall einer Abmahnung von einer Anwaltskanzlei wie Waldorf Frommer liegt in allen Briefen eine so genannte Unterlassungserklärung bei, die den Abgemahnten vor einem viel teureren Prozess mithilfe einer Unterlassungsklage oder eine einstweiligen Verfügung bewahren soll, das durch die Abmahnung prinzipiell droht. Da sich ein solcher Gerichtsprozess in kurzer Zeit mit den Kosten in gigantische katapultieren kann, unterschreiben selbstverständlich ein Großteil der Verbraucher jene ohne Anstalten. Das ist allerdings ebenfalls gefährlich, weil solch eine Unterlassungserklärung oft überaus hohe Vertragsstrafen und die Zahlung von Anwaltskosten mit beinhaltet. Daher wird meistens dazu geraten, eine veränderte Unterlassungserklärung (UA) zu unterschreiben, die diese Klauseln nicht beinhaltet. Dennoch ist darauf Acht zu geben, dass eine Unterlassungserklärung, egal ob modifiziert oder nicht, als Geständnis der Schuld zu werten ist. Ohne juristische Beratung sollte auf gar keinen Fall ein Dokument mit Unterschrift als Antwort auf ein Abmahnschreiben gesendet werden. Natürlich schützt eine modifizierte Unterlassungserklärung zwar vor einem wie oben beschriebenen Prozess, jedoch aber nicht vor Schritten durch die Anwaltskanzlei. Nicht selten werden noch einige Tage vor der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren für Anwaltskosten und zehn Jahren für Lizenzverletzungen noch Bescheide durch die Abmahnkanzleien versendet., Im Visier der von den abmahnenden Kanzleien beauftragten Ermittler sind überwiegend neu erschienene Medien wie aktuelle Serien und Filme, Hörbücher, Charthits und weiteres. Häufigstenfalls geht es dabei um Filme aus den USA, die in hierzulande ja später ausgestrahlt werden beziehungsweise zum Kauf erscheinen. Auch Filme, die in diesem Moment ausschließlich im Kino gezeigt werden, sind in den einschlägigen Tauschbörsen äußerst beliebt und werden daher ständig bewacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Film nur zum Teil oder ganz geladen wird, da ein auch teilweiser Datenupload zu einer Abmahnung durch eine der oben genannten Kanzleien führen kann. Je nach Datenmenge ist die Höhe des Schadensersatzes unterschiedlich. Auf die Anwaltskosten hat dies allerdings keinen herausstechenden Einfluss. Extrem viele Abmahnungen gab es besonders bei beliebten Fernsehserien der letzten Jahre, wie beispielsweise Sons of Anarchy oder How I met your mother. Auch bei Videospielen und Hör- und E-Bücher sollte man besonders aufpassen. Auf die beste Weise kann man sich natürlich vor einer Abmahnung schützen, wenn man die eigenen Musik und Filme legal erwirbt und sorgfältig darauf achtet, dass an seinem Computer niemand illegalen Dingen nachgeht., Die Zurechtweisung muss mittels Regel diverse Entscheidungskriterien enthalten. Selbstverständlich muss der Grund für die Ermahnung benannt werden, der in der Regel immer der gleiche ist: Illegale Distribution von urheber- oder lizenzrechtlich geschütztem Material. Dieser ist normalerweise direkt in der Betreffzeile verzeichnet. Anschließend werden die Details des Verstoßes aufgelistet, also Name des Abgemahnten, der Vergehen im Jeweiligen mit der Bezeichnung der hochgeladenen Datei, der fraglichen Uhrzeit und selbstverständlich der IP Adresse, die den Zugewiesenen mit dem rechtswidrigem Upload in Anbindung bringen kann. Natürlich finden sich ebenfalls die geforderten Posten bestehend aus Schadenersatzforderung für den Rechteinhaber und Honorarforderung für Waldorf Frommer oder andere Kanzleien. Trotz der Deckelung über den Gesetzgeber sind die Honorarforderungen meist immer bisher unangebracht hoch und müssen auf jeden Fall der Überprüfung unterzogen werden. Im Rahmen der außergerichtlichen Verhandlung werden in der Regel nicht beide Posten einzeln Verhandelt, sondern eine Gesamtsumme vereinbart. Wer demnach kein Verlangen auf einen kräftezehrenden Gerichtsmarathon hat, sollte zusammen mit einem begnadeten Jurist diesen Weg einschlagen, denn ganz ohne Ausgaben kommt man im Rahmen der Abmahnung selten davon., Egal, ob dem die Zurechtweisung bei Bewahrung legitim scheint oder absolut nicht, sollte man diese keinesfalls ignorieren. Zumeist besitzen mehrere Menschen Zutritt zu dem Rechner, demnach mag es sehr wohl sein, dass nicht der Ermahnte, stattdessen irgendwer in seinem Umkreis illegales Filesharing begangen hat. Meist handelt es sich dabei um übrige Bewohner des Haushaltes, in der Regel Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene. Hier liegt durchaus ein Unterschied für den Ermahnten, denn während nach neuester Rechtsprechung Kinder über die legale benutzung vom Internet belehrt sein sollen, wird bei der Volljährigen Eigenverantwortlichkeit vorausgesetzt. Trotzdem vermögen auch Minderjährige durch Waldorf Frommer und anderen Abmahnkanzleien angeklagt werden und sind folglich aktenkundig. Eltern müssen sich in jedem Fall rechtlich beraten lassen, bevor diese vorschnelle Machtworte betreffend dem Umgang mit der Abmahnung schließen. Schließlich hat man in der Regel verschiedene Optionen, welche von dem spezialisierten Anwalt vor der Mandatsübernahme auch gewiss erläutert werden., Viele Abmahnkanzleien lassen Jahre vorbeigehen bis sie nach der ursprünglichen Zurechtweisung eine geforderte Summe auch fordern. Die mag aus diesem Grund ein Schock für die Betroffenen sein, falls die alte Geschichte, welche man eigentlich schon lange abgehakt hatte, auf einmal erneut aktuell ist. Wird die aufgeforderteGeldsumme keineswegs anstandslos beglichen, entdeckt man sich in diesem Fall zügig vor Gericht wieder. Zuletzt zu diesem Augenblick, muss man sich einen Rechtsanwalt zur Seite holen, der sich entweder auf Urheberrecht beziehungsweise bisher ausgefeilt auf Ermahnungen spezialisiert hat und ausreichend Übung in diesem Bereich aufweißt. Wenn man eine Ermahnung erhalten hat, sich dennoch keiner Schuld klar ist, muss zunächst unterbinden, dass weitere Menschen Zugang auf das Netz mit der besagten IP Adresse besitzen, bspw. der Partner, Kinder oder Freunde. Lässt sich wiederherstellen, dass die Kinder Schuld dafür tragen, sollte der Beklagte bestätigen, dass diese über illegale Tätigkeiten im Internet wie das Filesharing informiert worden sind. Kann kein Täter ermittelt werden, muss der Beschuldigte beziehungsweise. Abgemahnte bloß für die Anwaltskosten, gewiss nicht aber den Schadensersatz tragen., Mancher mag denken, dass die Abmahnung nur beim Konsum deutschsprachiger Filme und Serien stattfinden mag. Das ist allerdings ein Irrglaube, weil die Rechteinhaber des häufigeren zusätzlich zu der deutschen auch noch weitere Lizenzen verfügen. Vor allem, sofern die Verteilung von dem Material geschäftsschädigende Konsequenzen hat, spielt es gelegentlich in der Tat gar keine Rolle für welche Sprache der Abmahner die Distributionsrechte hat. Da die meisten Gebraucher Filme und Serien auf deutsch und englisch downloaden und englisch zudem in Deutschland flächendeckend verbreitet ist, ist die englische Ausdrucksform im Grunde inkludieren. Dies heißt, dass ein deutsche Rechteinhaber ebenfalls beim Download einer englischen Fassung rechtmäßig abmahnen darf. Das wird mit Hilfe ein Gerichtsurteil bestätigt und wird auch umgesetzt.

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