Dolmetscher Hamburg

Verdolmetschung bedeutet: Man übersetzt eine Ausgangssprache in eine sonstige Sprache oder einen verfassten Text von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache. Die „Übertragung“ wird Übersetzen genannt. Man findet in der BRD viele Personen, die das Übersetzen beruflich durchführen. Bei dem Übertragen der Sprache differenziert man zwischen dem Dolmetscher und dem Übersetzer. Der „Dolmetscher“ überträgt gesprochene Texte in eine Zielsprache. Der Übersetzer überträgt wiederum schriftliche Texte in eine Zielsprache. Der „Dolmetscher“ übersetzt direkt. Der Übersetzer reicht seine Arbeit ein und muss nicht auf Anhieb transkribieren. Der Gegensatz ist in erster Linie, dass das übersetzte Schriftwerk des Übersetzers erneut ausgebessert werden kann .Dies heißt: sogenannte „Wiederholte Korrigierbarkeit“. Diese Gegebenheit gibt es beim Dolmetscher eben nicht. Dem Dolmetscher wird der Text nur ein einziges Mal vorgesprochen und er muss direkt übersetzt werden. Ein Dolmetscher ist auf nicht mündliche Gesichtspunkte wie z.B. Gestik, Mienenspiel, Verhaltensweise, Stimmlage und nonverbalte Kommunikation angewiesen. Hinzu kommt noch die Redegeschwindigkeit und Verständlichkeit. Einige Dolmetscher üben zusätzlich die Gebärdensprache aus. Sprachmittler werden oftmals bei Landgerichten, bei Beurkundern und Behörden eingesetzt. Z.B. sofern ein Zeuge oder ein Angeklagter der Sprache nicht mächtig ist, nichtsdestotrotz eine Stellungnahme machen muss. Die Gerichte haben oft keinen Dolmetscher. Deswegen wird ein selbstständiger Sprachmittler betraut. Die Sprachmittler, die am Gericht eingesetzt werden, müssen zuvor vereidigt werden, da sie persönliche Dinge erfahren, die im eigentlichen Sinne nicht für das Allgemeinwesen vorgesehen sind. In der Europäischen Union gibt es Dolmetscher, die nur für die Arbeiten der EU tätig werden. Anwärter müssen im Vorfeld einen Auswahltest vollziehen. Es gibt verschiedene Arten von Übersetzungen. Man unterscheidet zum Beispiel Übersetzung von kulturellen Aspekten, Übersetzung von Literatur, Synchronisation von Kino- und Fernsehfilmen und Untertitelgestaltung, Übersetzung technischer Dokumentationen, Übersetzung von Sprache mit Hilfe von Computerprogrammen und Übersetzung von Texten aus der Quellsprache. Außerdem kann man beim Übersetzen verschiedene Rubriken finden: Dolmetschen bei Konferenzen, Konsekutivdolmetschen, Gestensprachedolmetschen, Relaisdolmetschen und Kabinendolmetschen.
Translationen gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten. Da es auf der Welt viele Sprachen gibt, findet man auch etliche Dolmetscher, welche sich auf eine bestimmte Sprache spezialisiert haben. Oder sie haben sich auf eine bestimmte Form des Übertragens spezialisiert. Man unterscheidet auch den Sprachmittler. Diese Berufsgruppe hilft Personen mit unterschiedlichen Kulturen. In der Regel Randgruppen und Immigranten. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es Studienfächer für den Job des Übersetzers. Das Studium kann an einer Uni oder einer Fachhochschule erfolgen. Fachübersetzer suchen sich einen bestimmten Fachbereich aus, zum Beispiel: Finanzen, Gesellschaftsrecht, Medizinrecht oder Pharmazie, Technologie, Jura. Diese Fachübersetzungen sind am meisten verbreitet. Es lässt sich schwer feststellen, wieviele Dolmetscher es in der Bundesrepublik Deutschland gibt. Das Gebiet ist gemischt, weil es Lehrberufe gibt, aber gleichzeitig zahlreiche Menschen quer in den Job des Sprachmittlers einsteigen. Das Wort Übersetzer ist nicht gesetzlich geschützt, so dass die Ausübung des Berufs auch ohne Abschlussexamen denkbar ist. Es gibt aber bestimmte Namenszusätze, die lediglich nach Ernennung ,durch Test oder Studium benutzt werden dürfen. Hierzu gehören unter anderem: öffentlich beeidigter Sprachmittler, allgemein beeidigter Übersetzer, akademisch geprüfter Übersetzer, Diplom-Übersetzer, Master Übersetzungswissenschaft, Diplom Dolmetscher usw.. Die meisten Dolmetscher sind eigenständig. Diese erhalten ihre Aufträge direkt von der Verwaltung. Die Bezahlung geschieht in der Regel nach Textmenge. Es wird in Wörtern oder Zeichen gemessen. Oder auch nach Arbeitszeit. Bei dem Endpreis spielen dann weitere Faktoren wie zb: Komplexität der Sprache oder des Textes, Ausmass, Häufigkeit und Textwiederholungen eine wichtige Rolle.

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