Standesamt Hamburg

Das Zivilstandsamt ist bei jeder Person an mehreren bedeutsamen Daten vom Leben wichtig. Jenes stellt bei der Geburt die Geburtsurkunde aus besser gesagt registriert ein Neugeborenes. Wenn man später eine Lebenspartnerschaft bzw. eine Hochzeit durchführen möchte, wird das ebenso vom „Standesamt“ abgeschlossen und regristiert. Am Ende vom Leben stellt das Zivilstandsamt dann die Sterbeurkunde aus.

Meine Wenigkeit war in letzter Zeit gleich 2 Mal beim Standesamt. Bei mir sind es allerdings ausschließlich positive Beweggründe gewesen, die mich dort hin lockten.
Erst einmal schlossen wir dort eine Eheschließung mit meiner Ehepartnerin ab & anschließend kam unser schönes Kind auf die Welt. Ich assoziiere deshalb ein „Standesamt“ nur mit guten Dingen, beziehungsweise mit den zwei schönsten Dingen, welche mir während meines Lebns untergekomemn sind.

Nichtsdestotrotz muss ich eher äußern, dass sich oft äußerst schwer darstellt, an diesem Ort einen Termin zu erhalten und auch die komplette Bürokratie mag bereits äußerst mühselig sein. Bei meiner Person müsste all dies weniger heikel sein. Ich könnte meine Tochter leicht den Namen geben, welchen wir für sie ausgesucht haben und die Heirat würde meines Erachtens ebenfalls durch unsere Eheringe bereits genügend bestimmt sein. Jedoch auf diese Weise funktioniert es halt nicht in Deutschland & auf irgendeine Weise verfolgt dies ja auch all das auch einen Zweck.

Wir wenigstens sollten zunächst äußerst lange Zeit auf den Termin zum Heiraten warten. Wir beide wollten eigentlich all das schnell hinter uns haben & weil wir die Hochzeitsfeier ohnehin in dem von Freunden geleiteten Restaurant geplant hatten, wäre alles ebenfalls kurzfristig möglich gewesen. Im Jahr musste es allerdings definitiv stattfinden. Wir informierten uns also beim Standesamt und hatten mit Überraschung zu sehen, dass etliche Tage ausgebucht waren. Für uns ist es bedeutsam gewesen an einem Sonntag zu zelebrieren und an dem Tag war für sehr lang kaum etwas frei. Meine Frau und ich haben daraufhin das alternative Datum erhalten, welcher aber nur 4 Wochen danach sein würde. Für uns beide wäre das grade noch passabel.
An dem Hochzeitstag gingen meine Frau und ich dann mitsamt der engsten Familie zu dem „Standesamt“ und heirateten standesamtlich. All das war äußerst entspannt und neben einigen Dokumenten brauchten meine Frau und ich nichts weiter. Für uns ist es insbesondere schön gewesen, weil der Beamte noch einige Sätze äußerte, welche exakt dies trafen, was wir uns vorgestellt hatten.

Ein halbes Jahr nach der Eheschließung kam die erste Tochter auf die Welt. Bis eine Wochenach der Geburt sollte ein Ehepaar die Geburt dem Standesamt mitteilen. Dort wird dann eine Geburtsurkunde erstellt. Für mich und meine Frau ist dies ein besondere Phase gewesen, da meine Frau und ich beide bis zu guter Letzt nicht über den Namen einigen konnten & den dort dann festlegen mussten. Da meine Frau und ich ebenfalls nach der Hochzeit unsere persönlichen Familien beibehalten haben, ist ebenfalls ihr Zuname bis zu guter Letzt nicht festgelegt gewesen. Nur kurz vor dem Besuch beim Standesamt wurden wir beide uns einig. Die Tochter trägt nun meinen Nachnamen und einen Rufnamen, welchen meine Frau ausgewählt hat, welcher mir aber mittlerweile auch sehr zusagt.

Ich bete, meine Frau und ich müssen nicht mehr zum Standesamt, außer es kommt zu einem weiteren Kind.. Ansonsten müssten meine Frau und ich dort nur nochmal im Sterbefall beziehungsweise für eine Scheidung aufkreuzen.