Steuerstrafrecht

Zum Steuerstrafrecht gehören Vorschriften, die Sanktionen wegen Pflichtverletzungen gegen das Steuerrecht anordnen. Was aber versteht man unter Steuern? Die Bezeichung Steuer heißt Beihilfe, Stütze, Abzüge. Eine exakte Definition lässt sich in Paragraph 3 AO finden. Das System der Steuern ist überaus komplex.Man unterscheidet zwischen verschiedenen Steuerarten. Beispielsweise: Lohnabgaben, Einkommensabgaben, Umsatzsteuer, Abgeltungssteuer, Gewerbesteuer, Energiesteuer, Tabaksteuer, Biersteuer, Kaffeesteuer, Versicherungssteuer, Kfz-Steuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Zweitwohnsitzabgaben, Schaumweinsteuer, Kirchensteuer und vieles mehr., In jeder Stadt sind etliche spezialisierte Anwälte zu finden. Es empfiehlt sich einen Fachmann aufzusuchen, da dieser über sehr viel Übung und Spezialwissen verfügt. Über einen Rechtsberater kann Akteneinsicht genommen werden. Die betroffene Person kann dies nicht selbstständig durchführen. Angesichts der Einsichtnahme kann der Verteidiger eine Verteidigungsstrategie entwerfen. Es steht dem Betroffenen zu etwas zu sagen oder zu schweigen. Eine Beteiligung kann kann das Strafmaß durchaus positiv beeinflussen. Sofern sich die Verdächtigung nicht bekräftigt, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Ansonsten kann das Verfahren gegen Leistung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist angemessen frühzeitig auf eine gemeinsame Lösung hinauszuarbeiten, damit das Ermittlungsverfahren schnell beendet werden kann. Sonst kann ein Verfahren sehr langwierig werden. Besonders, weil es jede Menge Verfahren gibt und die Ermittlungen oftmals sehr lange fortdauern. Wenn keine Einigung möglich ist, dann wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet. Während des Verfahrens wird geprüft, ob Steuerhinterziehung oder eine andere Straftat vorliegt. Letztendlich spricht der Richter ein Urteilsspruch. Dann kommt entweder eine Schuldigsprechung oder ein Freispruch oder eine Geldbuße oder die Einstellung des Verfahren., Das Steuerrecht schreibt die Bestimmung und Erhebung von Steuern vor. Falls jemand gegen diese Vorschriften verstößt, greift das Steuerstrafrecht. Die Vorschriften sind größtenteils in der AO zu finden. Im letzten Teil der Abgabenordnung sind die Straf- und Steuerordnungswidrigkeiten geregelt. Dort finden sich Normen zu der Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung und zusätzliche Bestimmungen über das Steuerstrafrechtsverfahren. Oft gibt es eine Bestrafung wegen Steuerhinterziehung. Das heißt eine Person zahlt nicht die ordnungsgemäß festgesetzte Steuerhöhe, verschweigt erhebliche Tatsachen oder macht unvollständige oder überhaupt keine Aussage gegenüber der Steuerbehörde. Der Täter reicht eine nicht korrekte oder lückenhafte Steuererklärung ein oder unterlässt es komplett eine Steuererklärung einzusenden., Die Bestrafung ist entweder Geldstrafe oder Gefängnisstrafe. Dies beurteilt sich nach der Höhe, der Dauer und weiteren Gesichtspunkten. Steuerordnungswidrigkeiten können lediglich mit einer Geldbuße sanktioniert werden. Hierzu zählt z.B. die Kürzung der Steuer, die Gefährdung der Steuer oder anderes. Es können auch in anderen Gesetzen Normen zu finden sein. Z.B. im Umsatzsteuergesetz. In den letzten Monaten haben sich Menschen des Öfteren selbst angezeigt wegen Steuerhinterziehung. Auf diesem Weg könnte eine Strafbefreiung erfolgen. Es empfiehlt sich immer einen Anwalt zu bestellen, da das Steuerstrafrecht überaus schwierig ist. Wenn man in den Verdacht der Hinterziehung der Steuern gelangt, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es wird sodann begutachtet, ob tatsächlich ein Verdacht gegeben ist. Die Fahnder leiten allerlei Ermittlungen ein. Hierzu gehört unter anderem die Hausdurchsuchung, die Beschlagnahmung und das Verhör von Menschen. Bei der Hausdurchsuchung können die Fahnder Sachen und Unterlagen sicherstellen. Anforderung einer solchen Durchsuchung ist immer ein Durchsuchungsbeschluss. Anderenfalls dürfen die Beamten die Wohnung nicht betreten und auf keinen fall etwas beschlagnahmen. Wegen der hohen Zahl an Steuerhinterziehungen nimmt die Anzahl an Kanzleien zu, die sich darauf spezialisieren.

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